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AktioKit

Hintergrund: Lernen durch eigene Entdeckungen

Gemäß unserem Motto „entdecken - erleben - begreifen", ist Wissensvermittlung nur dann nachhaltig, wenn sie mit Kopf, Herz und Hand passiert, Spaß macht und einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Die „expika" versteht sich als Mitmach-Initiative, die Impulse setzt und so durch eigenständiges Lernen mit lebensnahen Aufgaben das Kind kreativ fördert. Dies weckt die Neugier und erhöht die Motivation, sich selbstständig Wissen anzueignen.

 

 

Sichtweise

Gemeinsam Spielräume für kindliche Entwicklung schaffen

Viele Eltern würden sich gern sozial engagieren und das vermutlich bevorzugt in den Einrichtungen ihrer eigenen Kinder. Doch welche Möglichkeiten gibt es für sie, sich sinnvoll und nachhaltig für etwas Gutes einzusetzen? Die „expika" beantwortet diese Frage und bietet individuelle und vielfältige Lösungsvorschläge.

Konzept

Die Aktionskisten

Die „expika" bietet modular aufgebaute Aktionskisten-Serien mit praxisnahen und nachhaltigen Lernmaterialien zu verschiedenen Themenbereichen, angelehnt an die von der „expika" formulierten Förderungsschwerpunkten.

Die Kisten werden Kindereinrichtungen kostenlos zur Verfügung gestellt und sind zum Einsatz in Kindergärten (Vorschule) und in der Grundschule bzw. im Hort geeignet. Deren Inhalte wurden sorgfältig ausgewählt und in Zusammenarbeit mit Sozialpädagogen entwickelt. Bildungseinrichtungen profitieren demnach von anspruchsvollem Material zur Vertiefung entsprechender Wissensthemen.

Bei der AktioKit handelt es sich stets um eine leicht zu transportierende Plastikkiste, gefüllt mit Materialien für die praktische Umsetzung (z.B. Sportgeräte in der Aktiokit Bewegung oder Schneidebretter in der AktioKit Ernährung), einem Basiswerk in Printversion (z.B. Spiele-Kartei oder Rezeptbuch) sowie einem pädagogischen Leitfaden zur Handhabung der Inhalte. Weiterhin enthält jede Kiste Instrumente zur nachhaltigen Erfolgskontrolle der Wissensthemen.

Zielsetzung

Was leistet Aktiokit?

Den Kindern soll aufgezeigt werden, wie sie sich Wissen durch eigene Entdeckungen aneignen können.

Bildungseinrichtungen erhalten anspruchsvolle Lernmaterialien zur Wissensvertiefung und damit Anregungen zu Aktivitäten, die von den Kindern allein, in der Einrichtung oder gemeinsam mit ihren Eltern in den heimischen vier Wänden umgesetzt werden können.

Fragen der Nachhaltigkeit werden demnach über die Bildungseinrichtungen auch in die Familie getragen. Eltern und andere Familienmitglieder werden stärker motiviert, sich sowohl privat als auch im beruflichen Umfeld nachhaltig zu engagieren.

Die „expika" fördert die Vernetzung von Bildungseinrichtungen, Familien und Partnern in der Region.

Praxis

Gemeinsam für die Region

Die Teilnahme ist grundsätzlich kostenfrei, d.h. jede Einrichtung kann sich für das Projekt bewerben. Für die erfolgreiche Umsetzung werden regionale Partner gewonnen, die sich für Familien und Kinder in ihrer Region stark machen wollen.

Besonderheit bei diesem Projekt der „expika“ ist, dass auch die Mitarbeiter des Umsetzungspartners direkt am Auswahlprozess teilnehmen können, da die gewünschten Einrichtungen u. a. auf Basis einer Mitarbeiterbefragung bestimmt werden.

Für nähere Informationen schreiben Sie bitte eine E-Mail an: info@expika.de

 

Einblicke

AktioKit Bewegung - Jeder Schritt zählt!

Bei der AktioKit Bewegung handelt es sich um eine Aktionskiste, gefüllt mit allerhand Sport- und Spielgeräten, einem Spiele-Karteisystem mit vielfältigen Anregungen für die aktive Pausenhofgestaltung sowie Messgeräten und Protokollen zur Erfassung und Dokumentation der alltäglichen Aktivität der Schüler.

Für den Inhalt dieser Kiste wurden Gegenstände ausgewählt, welche Kinder zu körperlicher Aktivität motivieren und auf nachstehende Förderaspekte abzielen. Im Vordergrund stehen die Förderung motorischer (Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination), psychischer (Selbstwirksamkeit, Körpergefühl, Stressbewältigung) sowie sozialer Fähigkeiten (Verantwortungsgefühl, Respekt, Vertrauen etc.).

Die Handhabung der AktioKit Bewegung soll so erfolgen, dass die Kiste in den Pausenzeiten auf dem Schulhof von den Kindern selbst verwaltet wird. Das bedeutet, dass immer ein bis zwei Kinder für die Ausgabe der Geräte verantwortlich sind. Durch diese Beförderung zum „Materialverantwortlichen" wird spielerisch der sorgfältige Umgang mit fremdem Eigentum geschult und geübt. Die Kinder lernen, für etwas Verantwortung zu übernehmen und  das korrekte Einhalten von Regeln zu kontrollieren. Anhand einer Checkliste überprüfen die Kinder, ob am Pausenende alle Geräte wieder ordnungsgemäß abgegeben wurden und lernen, sich selbst zu organisieren.

Als Instrument der Erfolgskontrolle werden die Schüler mit einem Klassensatz Schrittzählern ausgestattet. Durch das Tragen des Schrittzählers sollen die Schüler für das wichtige Thema „Bewegungsmangel" sensibilisiert werden. Die gelaufenen Schritte des Trägers werden gezählt und digital abgespeichert. Neben der Kontrolle des alltäglichen Bewegungsverhaltens soll der Schrittzähler in Hinblick auf gesundheitliche Prävention vor allem das Bewusstsein für das eigene Aktivitätsverhalten steigern und zu zusätzlicher Bewegung motivieren.

Optional können die Einrichtungen einen kleinen Wettstreit veranstalten, bei dem die Ergebnisse der Schrittzählermessung über einen entsprechenden Zeitraum hinweg dokumentiert werden und im Resultat die aktivste Klasse prämiert wird.